Haltern am See
Sprengstoff-Altlasten, ehemalige Sprengstofffabrik,
Haltern Lehmbraken (Nähe Silbersee)
(zurück Haltern Übersicht-Seite)
Haltern am See: Rats-
und Bürgerinfosystem der Stadt Haltern am See
17.03.2011:
Umweltausschuss, Zusammenfassung
Jan.
2010: Anträge
SPD und Gruene
-Sprengstoff-Altlasten (TNT
= Trinitrotoluol)
Wichtige
Dokumente für den Kreis Recklinghausen:
Kreisverwaltung Recklinghausen:
- 04.01.2010 Bekanntmachung über die Allgemeinverfügung zum Verbot der
Grundwasserförderung und -nutzung
im Bereich Sythen- Lehmbraken in Haltern am See: Übersicht
/ Verfügung (pdf)
Landtag NRW:
- 12.03.2010:Landtag NRW: Wassergefährdung durch Sprengstoffrückstände
in Sythen: Vorlage 14/3276:Übersicht
/direkt pdf
falls die Landtagslinks nicht funktionieren können Sie die Vorlage
auch hier herunterladen: (Vorlage
pdf)
Wasserqualität Silbersee II
-
Betreibergesellschaft Silbersee II Haltern am See mbH : Wasserqualität
- Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen:
Silbersee
II // Übersicht (pdf)
19.04.2011 Sabine
Lange von der Betreibergesellschaft beantwortete meine Anfrage bezüglich
der Wasserqualität des Silbersee II wie folgt:
1.Wer misst die Wasserqualität des Silbersees?
Die Wasserproben des Silbersees nimmt der Gutachter. Die chemisch-analytischen
Untersuchungen übernimmt ein chemisches Labor.
2. Stehen diese Werte der Öffentlichkeit zur Verfügung (Internetseite)?
Sobald die Analysendaten vorliegen (Frühjahr 2011), wird der Kreis Recklinghausen
die Internetseite aktualisieren und mitteilen, ob Sprengstoffrückstände
im Silbersee gefunden wurden oder nicht. Angaben zur Wasserqualität
finden Sie auch auf der Internetseite der Betreibergesellschaft www.silbersee-haltern.info
unter dem Menupunkt "Ihre Sicherheit".
3.
Können Sie ausschließen, dass die Wasserqualität durch die oben aufgeführte
Problematik (Sprengstoffaltlasten)
im Silbersee II beeinträchtigt ist?
Nein, sonst müsste ich das Wasser nicht analysieren lassen.
3.1 Ist das Wasser im Silbersee II durch Stoffe belastet, die von der
ehemaligen Sprengstofffabrik stammen (z.B. TNT etc...)?
Nach den bisher vorliegenden Untersuchungsergebnissen nicht.
4. Können Sie ausschließen, dass durch die geplanten Sanierungsarbeiten
(Abriss von Bauwerken, Bodensanierung etc...)
eine Belastung von Luft und Wasser mit diesen Stoffe im Gebiet des Silbersees
II entstehen?
Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen ja.
5.
Gibt es irgendwelche Hinweise auf gesundheitliche Einflüsse im Gebiet
des Silbersees II durch
vorhandene Belastungen und durch die geplanten Sanierungsarbeiten auf
dem ehemaligen Gelände der Sprengstofffabrik
Nein.
News
Google Archiv
Der
Westen
18.03.2011: Schlimmer
als gewußt
22.01.2010: Viele
Fragen, aber kaum Antworten
04.01.2010:Grundwasser
in Sythen enthält krebserregende Stoffe
05.01.2010: Halterns
belastetes Wasser: Was lernen wir aus Umweltsünden?
07.01.2010: Auch
in Elterbreischlag soll man auf Grundwasser verzichten
01.02.2010:Haftungsansprüche
werden nun doch geprüft
Sonntagsblatt
10.02.2010: Sprengstoff-Wasser
darf den Rasen nicht benetzen
Top
Halterner Zeitung:
04.01.2010 Grundwasser
schwer verunreinigt
05.01.2010: Wer
für Bodensanierung aufkommt, ist noch ungeklärt
21.01.2010: TNT
im Grundwasser bleibt noch Jahre ein Thema
21.01.2010:Beutemunition
schlägt zurück
09.04.2010: Wann fließt TNT auch in den Stausee? (Artikel leider
nicht online)
Zusammenfassung:
Ein neues Gutachten geht davon aus, dass das verseuchte Grundwasser
in ca. 36 Jahren den Halterner Stausee erreicht haben könnte.
Das Gutachten wurde von der Gelsenwasser AG in Auftrag gegeben.
Nach Aussagen der Umweltdezernentin des Kreises Susanne Gobrecht, stehe
die fachliche Bewertung aber noch aus.
Der Umweltdezernentin lägen sowohl ein Gutachten der Wasag-Chemie
als auch das neue Gutachten vor.
Leider wurden diese Gutachten bisher nicht veröffentlicht.
Ich habe am 10.04.2010 eine Anfrage an die Kreisverwaltung (Herrn Uphues)
und an die Gelsenwasser AG geschickt,
mit der Bitte um Stellungnahme:
Anfrage:
TNT, Grundwasser, Halterner Zeitung vom 09.04.2010
Hallo Herr Uphues, in der Halterner Zeitung vom 09.04.2010 stand ein
Artikel mit folgender Überschrift:
"Wann fließt TNT auch in den Stausee?"
Darin wird u.a. behauptet, dass mit TNT verseuchtes Grundwasser (Sythen)
in ca. 36 Jahren den Halterner Stausee erreichen könnte.
Zu dieser Einschätzung käme ein Gutachten der Gelsenwasser AG. Weiter
ist zu lesen:
Der Umweltdezernentin Susanne Gobrecht lägen sowohl ein Gutachten der
Wasag-Chemie
als auch das neue Gutachten der Gelsenwasser AG vor.
Könnten Sie mir bitte die Links zu den Gutachten und weitere Links zu
diesem Thema mailen.
Ich veröffentliche diese Links dann im Internet, u.a. auf dieser Seite:
http://www.klausbuechi.de/region.htm
Vielen Dank für die Infos!
Grüße
Klaus Büchi
Antwort der Kreisverwaltung Recklinghausen am 12.04.10
Auzug:
" Grundsätzlich liegen Gutachten hier nicht so vor, dass diese
mit dem Internet verlinkt werden können.
Das ist auch zukünftig weder gewünscht noch beabsichtigt"
Auf der Homepage der Kreisverwaltung Recklinghausen sind bereits unter
dem Schlagwort "Grundwassernutzungsverbot"
Links
veröffentlicht"
15.04.10
" Gutachten unterliegen dem Urheberrecht. Inhalte derartiger Gutachten
können unter Umständen
auch ganz oder teilweise datenschutzrechtlich relevant sein.
Daher können die Gutachten nicht allgemein veröffentlicht werden. "
Mit freundlichen Grüßen i.A. Jochen
Migos "
Ansprechpartner:
- Kreisverwaltung
Recklinghausen
Ansprechpartner:
Herr Uphues: Telefon: 02361/53-6020, Telefax: 6221, Zimmer: 4.2.06,
Standort: Kreishaus
Herr Eichner Teamleiter :Telefon 02361/53-6023 , Umgang mit wassergefährdenden
Stoffen, Öl- und Giftalarm; Marl, Haltern, Datteln
Mail-Formular
- Gelsenwasser
Dr. Barbara Pätsch Telefon: 0209 708-371 Kontaktieren
Hintergrund:
- 24.02.200: Anfrage und Antwort an die Landesregierung NRW:
Sanierung von Rüstungsaltlasten: Drucksache 12/4725 (pdf)
- Rüstungsaltlasten
- ein kommunales Problem
- Rüstungsaltlasen, Erfahrungsaustausch, Schwerpunkt Bayern (pdf)
- Rüstungsaltlasten, Lexikon
Sonstige
Quellen:
Blog:14.07.2009 Altlastensituation