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Wasserpest im Halterner Stausee Seit ca. drei Jahren wird das Wachstum der Wasserpest (Elodea Canadensis)
im Halterner Stausee beobachtet. In diesem Sommer (2001) hätte
die Wasserpestzum erstenmal erheblich zugenommen, so die Einschätzung
von Burkhard Westphal von der Westälischen Wasser-und Umweltanalytik
GmbH aus Gelsenkirchen. Vor allem im Nordbecken sei an den Ufern ein
verstärktes Wachstum zu beobachten. DasWachstum der Pflanze führt
Westphal auf die erhöhte Durchlichtung des Sees zurück. Der
Halterner Stausee wäre teilweise durch die Arbeit des Saugbaggers
klarer geworden, da Sandteile, die normalerweise den See entrüben,
abgesaugt werden. Auch durch das zurückgegangene Algenwachstum
wäre der See lichtdurchlässiger und begünstige so das
Waschstum der Wasserpest, so Westphal weiter. Eine Gefahr für die
Wasserqualität sieht der Biologe nicht. Die Wasserpest erhöhe
die Saustoffzufuhr und verbessere so die Qualität des Wassers.
Deshalb seien auch Massnahmen gegen die Elodea Canadenis, wie zum Beispiel
ein Abmähen, wie am Kemnader See vorgeschlagen,zur Zeit nicht notwendig.
Auch wasserpestfreie Schneisen für Paddler ,Segler und Schwimmer
wären aus ökologischer Sicht nicht notwendig. Lediglich könnte
durch die Wasserpflanze ein technisches Problem entstehen: Die Wehre
könnten durch die Pflanze in ihrer Funktion beeinträchtigt
werden. Doch dieses Problem sei derzeit nicht gegeben, sagte der Biologe.
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