| Mit der amerikanischen Überwachungssoftware
PROMIS kann der größte Geheimdienst dieser Welt, nämlich
die National Security Agency (NSA) - mit über 40.000 Mitarbeitern
- in allen Computern (so auch bei Ihnen) dieser Welt, Datenbestände
kontrollieren und gegebenenfalls in die USA überspielen, obwohl
Ihr Rechner mit dem Telefonnetz n i c h t verbunden ist. Sie werden
zurecht fragen, wie das überhaupt möglich ist.
Vorgeschichte zu PROMIS: PROMIS
wurde Anfangs der 80iger Jahre von dem US-Unternehmen Inslaw Inc.
entwickelt. Ursprünglich wurde PROMIS zur Unterstützung
von Rasterfahndungen entwickelt. Das US-Unternehmen Inslaw Inc.
gab die Software zur Prüfung an das US-Justizministerium
weiter. Dort erkannte man sehr schnell die Möglichkeiten
von PROMIS. Das US-Justizministerium wiederum gab die Inslaw-PROMIS
Software an die beiden Geheimdienste CIA und NSA zur weiteren
Bearbeitung weiter ...
Die exzellente Arbeit des ehemaligen
NSA Mitarbeiters Michael J. Riconosciuto: Beim US-Häftling
Riconosciuto handelt es sich, wie sollte es anders sein, um den
Programmierer der NSA modifizierten Software PROMIS von Inslaw
Inc.. Michael J. Riconosciuto, wurde wegen Drogenhandels zu 30
Jahren Haft verurteilt. Riconosciuto hatte zuvor für die
NSA als Computerexperte (schon von Kind auf an) gearbeitet. Er
hatte die Modifizierung an PROMIS vorgenommen!
NSA-Mitarbeiter Riconosciuto entwickelte
unter Federführung der NSA für die PROMIS Software eine
versteckte Hintertür. Über NSA-Tarnfirmen wurde die
modifizierte PROMIS- Software an Geheimdienste, Behörden,
Banken etc. in andere Länder verkauft, um somit ein unbemerktes
Anzapfen der Datenbestände für die NSA zu ermöglichen.
Die NSA bevorzugte Kunden, die in ihren Unternehmen über
sogenannte Stand-Alone-Rechner verfügen. Das sind Rechnersysteme,
die ohne Telephon-Netz-Zugang arbeiten oder an keinem öffentlichen
Netz angeschlossen sind.
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