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Kosten Krieg Afghanistan Bundesrepublik

Spiegel:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,174185,00.html

665 Millionen Mark soll nach Vorstellung des Bundeskabinetts
der Einsatz der 1200 Soldaten umfassenden
Afghanistan-Truppe kosten

 

Newsgroups  soc.culture.german
http://groups.google.com/groups?q=krieg+afghanistan+kosten+
bundeswehr&hl=en&selm=3be9c196%243%40news.uni-ulm.de&rnum=1

Berlin. Das Bundeskabinett hat einen Einsatz der Bundeswehr im Anti-Terror-Krieg
gebilligt.
Die Kosten fuer den Einsatz
werden auf knapp 500 Millionen
Mark beziffert.

Uni Kassel, Friedenspolitischer Ratschlag
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/export/henken.html

Bundeswehr soll Angriffsarmee werden

Ungeachtet dieser offenen Debatte läuft das Programm Aufrüstung der Bundeswehr zur weltweiten Kriegsführungsfähigkeit weiter.
Das Kabinett hatte im Juni 2000 die Verdreifachung der sogenannten Einsatzkräfte der Bundeswehr auf 150.000 Mann
bis 2006 beschlossen.

Die «Einsatzkräfte» sollen entsprechend neue Waffen und Ausrüstungen bekommen. Dazu hat der Generalinspekteur im März 200
1 ein nicht für die Öffentlichkeit bestimmtes neues Material- und Ausrüstungskonzept (MatKonz)18 erlassen. Darin listet er 213 Rüstungsprojekte auf. Nach Expertenschätzungen belaufen sich die Kosten dafür auf 220 Milliarden DM bis 2015 (Preisstand 2000).19 Bei Preissteigerungen, die zwischen 2 und 6 Prozent jährlich liegen können,20 sind wir nach 15 Jahren schnell bei 300 Milliarden DM nur für neue Waffen und Ausrüstungen. Dies würde den Posten für Beschaffungen, der derzeit um 7 Mrd. DM im Jahr liegt, auf durchschnittlich (!) 20 Mrd. DM pro Jahr explodieren lassen müssen, stellt das MatKonz doch «ein wesentliches Instrument für die jährliche Bundeswehrplanung dar.»21 Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Glos, nutzte Mitte September die auf Krieg orientierende innenpolitische Debatte und forderte die Bundesregierung auf, «‹mehrstellige Milliardenbeträge› bereitzustellen, um die Bundeswehr so auszustatten, dass sie in der Lage ist, den Solidaritätsanforderungen der Nato gerecht zu werden.»22

Auf den ersten Blick scheinen die Militärausgaben unter Rot-Grün zu sinken.
Der Ausgabenplan für das Jahr 2002 in Höhe von 46,2 Mrd. DM liegt um rund 600 Mio. DM unter dem Plan-Soll des Jahres 2001. Hier wird jedoch getrickst. Denn der Verteidigungshaushalt deckt künftig nicht mehr alle Ausgaben, die die Bundeswehr tatsächlich hat. Jene werden von «Beteiligungsgesellschaften» übernommen, die von der GEBB und zivilen Unternehmen Anfang 2002 gegründet werden. Die Erneuerung des Fahrzeugparks (Einspareffekt 400 bis 500 Mio. DM p.a.), die Renovierung von Liegenschaften (Einsparung 1,5 Mrd. DM) und die Erneuerung der gesamten Informationstechnik (Einsparung 1 Mrd. DM) werden nicht mehr aus dem Verteidigungshaushalt finanziert.23 Zusammen mit den 1,5 Mrd. DM aus dem «Sicherheitspaket» im Einzelplan 60 peilt Scharping im kommenden Jahr die 50 Milliarden Mark-Grenze an.
So hoch waren die nominellen Rüstungsausgaben seit 10 Jahren nicht mehr.
Tendenz steigend. Der Präsident des Bundesverbandes der Luft- und Raumfahrt, Hertrich, gleichzeitig Chef der EADS, forderte Anfang November, «den Verteidigungsetat deutlich um 2 bis 3 Mrd. Euro im Jahr aufzustocken.»24

Deutscher Waffenexport boomt

Um die gigantische Aufrüstung zu finanzieren, wird nicht vor massivem Export ausgedienter Bundeswehrwaffen zurückgeschreckt. Scharpings Liste ist zu lang, um sie hier darzustellen: Hervorzuheben sind jedoch die 699 Leopard 1-A5-Kampfpanzer, 589 Schützenpanzer Marder, 267 Flakpanzer Gepard, 181 Panzerhaubitzen, 72 Phantom-Kampfbomber, 54 Tornados, zwei U-Boote und zwei Zerstörer.25 Von restriktiver Rüstungsexportpolitik, die sich Rot-Grün auf die Fahnen geschrieben hat, kann doch wahrlich keine Rede sein. Über den Daumen 5 Milliarden Mark würde der Waffenexport in den Verteidigungshaushalt spülen, wenn Scharpings Mannen Verkaufserfolg hätten. Nicht nur, dass wir am Beginn des steilen Anstiegs der Rüstungsausgaben stehen, nein, auch der Waffenexport wird real wachsen. Zwar ist im Jahr 2000 der Wert der realen Waffenexporte um mehr als die Hälfte auf 1,33 Mrd. DM gegenüber 1999 gefallen, jedoch ist der Wert der genehmigten Ausfuhren auch im Jahr 2000 mit 5,57 Mrd. DM26 annähernd so hoch wie in den Jahren zuvor, so dass in den kommenden Jahren wieder mit einem erheblichen Anstieg der realen Waffenexportausgaben gerechnet werden muss, denn die Genehmigungen für Waffenexporte liegen seit Jahren drei bis vier Mal über dem Wert der realen Ausfuhren.
 
 
 

Kosten Krieg Afghanistan International USA

http://www.whitehouse.gov/news/releases/2002/01/20020129-11.html
January 29, 2002

The President's State of the Union Address (Bush)
The United States Capitol
Washington, D.C.
9:15 P.M. EST

It costs a lot to fight this war.
We have spent more than a billion
dollars a month

-- over $30 million a day --
and we must be prepared for future operations. ....
My budget includes the largest increase in defense spending in two decades --
because while the price of freedom and security is high, it is never too high.
Whatever it costs to defend our country, we will pay.
 
 

Uni Kassel
Friedensratschlag
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Afghanistan/kosten.html

Das Zentrum für Strategische und Haushaltsschätzung (Center for Strategic and Budgetary Assessments - CSBA) beziffert die Kosten des US-Krieges in Afghanistan auf
eine Milliarde US-Dollar pro Monat
(etwa 2,2 Milliarden DM).
Dieser Betrag enthält die Kosten für die Aktivierung von 50.000 Soldaten, für rund 10.000 Bomben einschließlich der Aufwendungen für die
Flüge, von denen einige 5.000 Dollar pro
Stundekosten.

CSBA schätzt, dass der Krieg in einem Jahr
ca. 12 Milliarden Dollar (26,4 Mrd. DM) kosten wird.
 
 
 
 

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